Projekt:

Das Projekt Ikarus 2.0 entstand aus der Motivation heraus, Lösungen für ökologisch sinnvollen individuellen Flug im urbanen Raum zu finden. Es ist ein freies Projekt dreier Studenten des Studiengangs Produktdesign der Bauhaus- Universität Weimar. Betreut durch Professor Axel Kufus, Dipl. Des. Martin Kuban und Dipl. Des. Gregor Sauer. Das Projekt gliedert sich in mehrere Teilabschnitte. Der erste Teil ist Recherche und Ideenfindung. Der Zweite Entwicklung eines Konzeptes und der Dritte Modellbau und Erprobung.

Da wir uns als Gestalter immer wieder neuen Themenbereichen gegenübergestellt sehen, besteht unsere Chance darin, sich jedesmal neu mit dem gestellten Thema als Dilettant auseinanderzusetzen. Nach und nach erarbeitet man sich ein gewisses Maß an Kompetenz und man überblickt das Aufgabenfeld, jedoch auch darüber hinaus. Im Zuge einer solchen Recherche gelangt man zu einer Vielzahl verschiedener Ansätze durch deren Symbiose, oder deren Vergleich Ideen zu Lösungen entstehen. Diese bleiben Fachleuten oftmals verborgen, weil ihnen der Blick von außen fehlt, der so oft mehr überblickt und Dinge verknüpft, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören, und so neues, unerwartetes schafft.

Wir begannen uns anzunähern wie Ikarus der Sonne. Flugmaschinen wurden gesucht und untersucht, auf Stärken und Schwächen, auf Sinn und Unsinn, Nutzen und Nutzlosigkeit. nicht nur die Technik, vielmehr der Geist der dahintersteckt, interessiert, wie Pioniere einst und heute versuchten und versuchen den Traum möglich oder noch möglicher zu machen.

Eine der wichtigsten Informationsquellen war für uns das Internet, das es uns möglich machte einen weltweiten Überblick zu erlangen. Unsere umfangreiche Linksammlung ist ein Ergebnis dieser Recherche. Ein anderes bilden die daraus entstandenen Kontakte. So zum Beispiel zur Projektgruppe Luftffisch der TU Berlin, die uns die Komplexität des Fliegens von der naturwissenschaftlichen Seite aus zeigte und deren Mitglieder sich viel Zeit nahmen um uns die Grundlagen der (aerostatischen) Luftfahrt wenigstens etwas näher zu bringen. Weniger technischer Natur ist die mit dem Label DO eingegangene Kooperation die zu unserem Produkt DO FLY führte. Durch die Vernetzung dieser und zahlreicher weiterer Informationen und Einflüsse gelangten wir schließlich zu unserer Lösung die drei ,scheinbar unvereinbaren, Komponenten Fliegen, Stadt und Ökologie doch noch zusammenzubringen. Sehr oft waren wir nah dran eine unserer Vorgaben wegfallen zu lassen, was die Lösungsfindung erheblich vereinfacht hätte, blieben aber letztlich standhaft und fanden eine unerwartete, jedoch augenscheinlich treffende Möglichkeit die harten Vorgaben, die wir uns gestellt haben zu erfüllen. Vor allem spielte die emotionale Komponente eine wesentliche Rolle. Das Gefühl des Fliegens wollen wir vermitteln, so wie wir es uns in unseren Träumen vorstellen, voller Leichtigkeit und jenseits der gewaltsamen Art mittels der bislang zumeist versucht wurde den Zustand des Fliegens zu erreichen.

Die Dokumentation unserer Arbeit befindet sich, infolge des andauernden Prozesses noch immer im Aufbau. Nach der Beendigung des Projektes, voraussichtlich mit der Präsentation am 09.04.01 wird innerhalb kürzester Zeit auch die Dokumentation, die in Form dieser Internetseiten stattfindet abgeschlossen werden, sodann wird ein absoluter Überblick über Projekt, seine Höhen und Tiefen sowie die daraus entstandenen Lösungen vorhanden sein. Bitte beehren sie uns bald wieder.

Exkursionen und Events:

10.10.2000 Vorstellung des Projektes auf der Projektbörse

Wöchentliches Vorführen eines Films zum Thema Fliegen

30.10. & 31.10.2000 Besuch der Expo 2000 in Hannover

1.11.2000 Besuch der CargoLifter Werft in Krausnick bei Berlin

1.11.2000 Besuch der Projektgruppe Luftffisch der TU Berlin

10.11.2000 Drachenbauen und -steigen: Ein offener Workshop für alle Interessierten

29.11.2000 Besuch der Euromold in Frankfurt

20.12.2000 Zwischenpräsentation: Rechercheergebnisse und Entwurfsideen bis Dato

31.01.2001 Werkschau

02.02.2001 Besuch bei Gleitschirmflieger Sascha Schlösser

09.03.2001 Besuch bei Gefa-Flug Aachen

12.03.2001 Vorstellung der Projektidee bei der Agentur Kesselskramer Amsterdam

09.04.2001 Projektpräsentation